خبير لـ«رؤية»: الجزائر تسعى لإعادة سوريا للمشهد الإقليمي

Interview mit “Ro’ya News Network” über den Besuch des algerischen Außenministers in Damaskus – geführt am 08.02.2025. Link. Die deutsche Fassung folgt unten.
مقابلة صحفية مع شبكة رؤية الإخبارية حول زيارة وزير الخارجية الجزائري لدمشق. أجريت في 08.02.2025. الرابط. النسخة الألمانية في الأسفل.
خبير لـ«رؤية»: الجزائر تسعى لإعادة سوريا للمشهد الإقليمي شروق صبري 8 فبراير, 2025.
وزارة الخارجية الجزائرية أحمد عطاف إلى سوريا في مشهد يعكس عمق الروابط التاريخية بين الجزائر وسوريا، وصل وزير الدولة ووزير الخارجية الجزائري أحمد عطاف، إلى دمشق حيث يحمل رسالة من الرئيس الجزائري عبد المجيد تبون إلى نظيره السوري.وتأتي الزيارة، صباح السبت 8 فبراير 2025، في مرحلة حساسة تمر بها سوريا، وسط جهود لتعزيز العلاقات الثنائية وفتح آفاق جديدة للتعاون بين البلدين.
زيارة رسمية
أعلنت وزارة الخارجية الجزائرية، أن زيارة أحمد عطاف إلى سوريا تندرج ضمن إطار العلاقات العريقة التي تجمع بين البلدين والشعبين، وتهدف إلى بحث السبل الكفيلة بتعزيز هذه العلاقات والارتقاء بها إلى مستويات أسمى، وتؤكد الجزائر من خلال الزيارة التزامها بدعم سوريا في ظل التحديات التي تواجهها.
وخلال زيارته، من المنتظر أن يلتقي وزير الخارجية الجزائري بالرئيس السوري، أحمد حسين الشرع، لتسليمه رسالة خطية من الرئيس الجزائري عبد المجيد تبون. وتحمل هذه الرسالة أبعادًا سياسية ودبلوماسية، تعكس اهتمام الجزائر بتطوير التعاون مع دمشق وتقديم الدعم في هذه المرحلة المفصلية من تاريخ سوريا.
تضامن جزائري مع سوريا
أكدت وزارة الخارجية الجزائرية أن زيارة أحمد عطاف تأتي أيضًا لتجديد موقف الجزائر الثابت والداعم لسوريا، خاصة خلال هذه الظروف الحساسة. لطالما ساندت الجزائر سوريا في مختلف المحافل الدولية، مشددة على ضرورة الحفاظ على وحدة أراضيها واستقرارها.تشير هذه الزيارة إلى إمكانية تعزيز التعاون بين البلدين في مختلف المجالات، سواء على الصعيد السياسي أو الاقتصادي أو الأمني. فمن خلال تجديد قنوات الحوار والتواصل، تسعى الجزائر إلى دفع العلاقات الثنائية إلى آفاق أوسع، بما يخدم مصلحة البلدين وشعبيهما.
تأتي زيارة وزير الخارجية الجزائري إلى دمشق في وقت حساس، حيث تمثل خطوة دبلوماسية تعزز التقارب بين البلدين وتفتح المجال أمام تعاون أكثر عمقًا في المستقبل مع تجدد التأكيد على التضامن الجزائري مع سوريا، يبدو أن العلاقات بين البلدين تتجه نحو مرحلة جديدة قائمة على المصالح المشتركة والدعم المتبادل.
زيارة جزائرية بأبعاد استراتيجية
في هذا السياق، قال الباحث والخبير في الشؤون الدولية، صلاح النشواتي، في تصريحات خاصة لـ”شبكة رؤية الإخبارية”، إن زيارة وزير الخارجية الجزائري، بتكليف من الرئيس عبد المجيد تبون، تُعد واحدة من الزيارات الأكثر أهمية في المشهد السياسي الإقليمي.وأوضح أن الجزائر تُعرف بالتزامها القوي بأمن المنطقة، إلى جانب موقفها الثابت من مركزية القضية الفلسطينية. كما أن علاقتها المتينة مع تركيا، التي زارها الرئيس السوري المؤقت أحمد حسين الشرع مؤخرًا، باتت تُشكل شراكة استراتيجية تشمل التعاون الاقتصادي والتبادل التجاري والتوافق في الرؤى الجيواستراتيجية.
دعم السيادة السورية ومواجهة التحديات
يرى صلاح النشواتي، أن الزيارة تأتي في سياق شرعنة ودعم الوضع السياسي في سوريا، مع التركيز على ضرورة فرض السيادة على كامل الأراضي السورية. ودعم العملية بما تتطلبه من مواجهة التحديات الأمنية والسياسية، ومنها قوات سوريا الديمقراطية (قسد)، واحتمال عودة نشاط داعش، بالإضافة إلى استمرار الاحتلال الإسرائيلي في بعض المناطق السورية وتهديد مسؤولين إسرائيليين للإدارة الجديدة.
أفاد النشواتي أنه بفضل خبرتها الطويلة في السياسة والدبلوماسية، بالإضافة إلى علاقاتها الاستراتيجية مع تركيا تمتلك الجزائر الكثير مما يمكن أن تقدمه كنموذج للقيادة السورية الانتقالية. و هذا يشمل كيفية التعامل مع مرحلة ما بعد الاضطرابات الاجتماعية، بالإضافة إلى تحقيق توازن استراتيجي بين القوى الإقليمية المؤثرة في بلاد الشام، بما يضمن ملىء الفراغ الناجم عن سقوط النظام بأسرع وقت وعدم الوقوع في فخ التبعية أو الصدام غير المجدي.
إعادة تفعيل الدور الجيوسياسي لسوريا
حسب الخبير في الشؤون الدولية، تُعتبر هذه الزيارة خطوة نحو إعادة تفعيل الدور السوري في المشهد العربي والإقليمي.وتسعى الجزائر إلى دعم القيادة السورية الجديدة في مواجهة الضغوط الخارجية والمزالق الاستراتيجية، مع حمايتها من تقديم تنازلات غير محسوبة، فالدور الجيوسياسي لسوريا يُعد ركيزة أساسية في مواجهة التحديات الإقليمية، خاصة في ظل المخططات الأمريكية الإسرائيلية الرامية إلى تفكيك النسيج السياسي العربي .والإسلامي
Experte gegenüber „Roya“: Algerien bemüht sich um die Rückkehr Syriens auf die regionale Bühne
Von Shorouq Sabri – 8. Februar 2025
Algerisches Außenministerium: Ahmed Attaf in Syrien
In einem diplomatischen Schritt, der die tief verwurzelten historischen Verbindungen zwischen Algerien und Syrien widerspiegelt, ist der algerische Außenminister Ahmed Attaf in Damaskus eingetroffen. Der Minister überbrachte eine Botschaft des algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune an seinen syrischen Amtskollegen. Der offizielle Besuch, der am Samstag, den 8. Februar 2025, begann, findet in einer sensiblen Phase für Syrien statt, während beide Länder darauf abzielen, ihre bilateralen Beziehungen zu stärken und neue Kooperationsperspektiven zu eröffnen.
Offizieller Besuch mit strategischen Zielen
Das algerische Außenministerium erklärte, dass Attafs Besuch Teil der langjährigen und tiefen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und Völkern sei. Ziel sei es, Wege zur weiteren Stärkung dieser Verbindungen auszuloten und auf eine höhere Ebene zu heben. Algerien betone mit dieser Initiative seine Verpflichtung, Syrien angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen zu unterstützen.Während seines Aufenthalts wird der algerische Außenminister mit dem syrischen Präsidenten Ahmed Hussein Al-Sharaa zusammentreffen, um ihm eine offizielle Botschaft von Präsident Tebboune zu überreichen. Diese Botschaft hat eine bedeutende politische und diplomatische Tragweite, da sie das algerische Bestreben unterstreicht, die Zusammenarbeit mit Damaskus zu intensivieren und Unterstützung in dieser entscheidenden Phase der syrischen Geschichte zu leisten.
Algerische Solidarität mit Syrien
Das algerische Außenministerium betonte, dass Attafs Besuch auch dazu diene, Algeriens beständige und unveränderte Unterstützung für Syrien zu erneuern, insbesondere in dieser kritischen Zeit. Algerien habe Syrien stets auf internationalen Foren unterstützt und fordere weiterhin die Wahrung der territorialen Integrität und Stabilität des Landes.Diese diplomatische Geste signalisiert die Möglichkeit einer verstärkten Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, sei es politisch, wirtschaftlich oder sicherheitspolitisch. Durch die Wiederaufnahme des Dialogs und die Vertiefung der bilateralen Beziehungen strebt Algerien an, die Interessen beider Länder und ihrer Völker zu fördern.Attafs Besuch in Damaskus fällt in eine entscheidende Phase, da er eine Annäherung zwischen den beiden Ländern weiter vorantreibt und den Weg für eine tiefere Zusammenarbeit in der Zukunft ebnet. Mit der erneuten Bekräftigung der algerischen Solidarität mit Syrien deutet vieles darauf hin, dass sich die Beziehungen in eine neue Ära der gemeinsamen Interessen und gegenseitigen Unterstützung bewegen.
Algerischer Besuch mit strategischen Dimensionen
In diesem Zusammenhang erklärte der internationale Analyst und Experte Alnachwati in einem exklusiven Interview mit „Roya News“, dass der Besuch von Außenminister Attaf im Auftrag von Präsident Tebboune als eine der wichtigsten diplomatischen Initiativen in der aktuellen geopolitischen Landschaft betrachtet werden könne.
Er betonte, dass Algerien für sein starkes Engagement für die Sicherheit der Region bekannt sei und eine konsequente Haltung zur zentralen Bedeutung der palästinensischen Frage vertrete. Darüber hinaus pflege Algerien enge Beziehungen zur Türkei, einem Land, das der syrische Übergangspräsident Ahmed Hussein Al-Sharaa kürzlich besucht habe. Diese Partnerschaft sei strategischer Natur und umfasse wirtschaftliche Zusammenarbeit, Handelsaustausch sowie eine koordinierte geopolitische Ausrichtung.
Unterstützung der syrischen Souveränität und Bewältigung von Herausforderungen
Alnachwati sieht den Besuch als eine Maßnahme zur Legitimierung und Unterstützung der politischen Situation in Syrien, mit besonderem Fokus auf die Notwendigkeit, die vollständige Souveränität über das gesamte syrische Territorium wiederherzustellen. Die Stabilisierung des Landes erfordere eine effektive Bewältigung sicherheits- und politischer Herausforderungen, darunter die Präsenz der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die mögliche Rückkehr von ISIS-Aktivitäten sowie die anhaltende israelische Besatzung in bestimmten Regionen und die Bedrohungen durch israelische Offizielle gegenüber der neuen syrischen Regierung.
Laut Alnachwati verfügt Algerien aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in Politik und Diplomatie sowie seiner strategischen Beziehungen zur Türkei über wertvolles Know-how, das als Modell für die syrische Übergangsführung dienen könnte. Dazu gehöre der Umgang mit der Zeit nach sozialen Unruhen sowie die Schaffung eines strategischen Gleichgewichts zwischen den einflussreichen regionalen Akteuren in der Levante. Ziel sei es, das durch den Sturz des Regimes entstandene Machtvakuum so schnell wie möglich zu füllen, ohne dabei in Abhängigkeiten zu geraten oder in unnötige Konflikte verwickelt zu werden.
Reaktivierung der geopolitischen Rolle Syriens
Der Experte unterstrich, dass dieser Besuch einen wichtigen Schritt zur Wiederbelebung der syrischen Rolle in der arabischen und regionalen Politik darstelle. Algerien bemühe sich, die neue syrische Führung in ihrem Umgang mit externem Druck und strategischen Herausforderungen zu unterstützen und sie gleichzeitig vor überstürzten Zugeständnissen zu schützen. Die geopolitische Bedeutung Syriens bleibe eine zentrale Säule zur Bewältigung regionaler Herausforderungen – insbesondere angesichts der amerikanisch-israelischen Pläne zur Schwächung der politischen Strukturen in der arabischen und islamischen Welt.